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    Foil

    Go Foil! Eine völlig neue Art des Wellenreitens, SUP, Kitesurfens oder Wingsurfens findet mit Hilfe von extrem hydrodynamischen Foils statt. Die unter die Surf-, SUP-, Windsurf- und Kiteboards montierten Foils erinnern an Flügen bzw. Tragflächen eines Flugzeuges und erzeugen unter Wasser einen Lift. Dieser von der Foilgröße und Foilform abhängige Lift lässt den Rider samt Board sehr reibungsarm über der Wasseroberfläche gleiten bzw. "fliegen". Der wiederstand der Foils ist im "fliegenden" Bereich sehr viel geringer als mit dem Board auf der Wasseroberfläche. Dies führt zu einer enormen Effizienz und erschließt einen sehr breiten und neuen Einsatzbereich wie z.B. Ultra Leichtwind (Kite- & Windsurf), kleine Wellen (Surf,  SUP, Wake) oder sogar völlig ohne Wind und Welle beim Foilpumping.

    Einsatzbereich der Foils

    Ein Foil kann mit den verschiedensten Wassersportgeräten kombiniert werden. Hier zeigen wir euch einiege Anwendungsgebiete von Foil auf.

    Kitesurffoil - Foilsurfen mit Kiteunterstützung

    Beim Kitesurfen hat das Foil bisher seinen größen Erfolg erzielen können. Beim Kitefoilen werden bestimmte Foilboars zwischen 90cm und 150cm Länge mit einem Foil ausgestattet. Den Foilzustand erreicht der Kitesurfer mit Hilfe des Kites. Ist der Anfangswiederstand überwunden und der Foil fängt an zu "fliegen" wird nur noch minimaler Zug vom Kite benötigt. Dank des geringen Wiederstandes sind enorm effektive "am Wind" Kurse möglich und es können sehr kleine Kites bzw. es kann bei sehr wenig Wind gefoilt werden.

    Surffoil - Foilsurfen mit Hilfen von Wellen

    Wie beim Wellenreiten paddelt der Surfer eine Welle an. Das Surffoilboard ist hierbei ein herkömliches oder speziell angepasstes Surfboard (meist mehr Volumen) welches durch den Druck der Welle zum Foilen gebracht wird. Auch hier ist der Wasserwiederstand enorm gering sodass auch kleinste Wellen oder sehr bauchige Wellen gesurft werden können. Die Foils bzw. die Frontwings sind wesentlich größer als die Flügel zum Kitesurfen. Der Grund liegt darin, das sie wesentlich früher "fliegen" sollen und der Druck der Welle nicht so kontinuierlich ist wie der eines Kites.

    SUP Foil - Foilsurfen mit dem Stand up Paddle Board


    An einem SUP sorgt eine Foil ebenfalls für eine Ereiterung des Einsatzbereichs. Dieser reicht mit dem SUP von langestreckten SUP Downwindertouren, SUP-Surf oder SUP Wave Sessions. Das Foil ist beim SUP meist noch etwas größer als beim Surffoil. Auch hier ist der Anfangswiederstand relativ hoch und ein großer Flügel soll für schneller und kräftigen Auftrieb sorgen.

    Windsurf Foil - Foilsurfen mit dem Windsurfboard


    Kombiniert mit einem Windsurfboard bzw. an ein speziellen Foilboard zum Windsurfen montiert, erweitert der Foil den Leichtwindbreicht im Windsurfen enorm. Ist der Foil erstmal am "fliegen" ist auch beim Foil Windsurfen der Reibungswiederstand extrem gering.

    Wingsurf Foil - Foilen mit dem Wingsurfer


    Speziell zum Foilen entwickelt, ist der Wingsurfer ein Segel das in der Hand gehalten wird und zusammen mit dem Foil für ein völlig nuees Foilerlebnis sorgt. Zum wingsurfen werden meist Boards mit einem Volumen von 90 - 150l verwendet. Der verwendete Flügel ist meist groß, da diese Kombi dann im Leichtwindbereich noch besser funktioniert.

    Materialen und Foilaufbau


    Im Grunde bestehen Foils zum Kitesurfen, Wellenreiten, Surfen und Pumpen aus folgenden Bauteilen:

    • Mastfuß oder Base: Bauteil zum Verbinden des Foils mit dem Board. Hierbei gibt es je nach Bedarf und Aufbau der Foilaufnahme im Board die reguläre Base mit flacher Platte die entweder in zwei US-Boxen beweglich miontiert oder durch Bohrungen verschraubt wird. Die zweite Variante ist die Tuttle Box die meist bei Windsurfboards verbaut wird. Sie ist stabil und wesentloch leichte als die normale Baseplate. Jedoch kann sie nur in Boards verbaut werden die die nötige Einbauhöhe besitzen
    • Mast: Der Mast ist die Verbindung der unteren Einheit des Foils mit der Base. In der Regel wird der Mast aus Aluminium oder Kohlefaser gefertigt. Ein Alumast ist wesentlich robuster und verwindungssteifer als ein Kohlefasermast. Der große Nachteil eines Aluminiummast liegt beim Foilen im relativ hohen Eigengewicht.
    • Fuselage: Um den Frontwing mit dem Backwing und dem Mast zu Verbinden wird die Fuselage benötigt. Diese meist aus Aluminium oder Kohlefaser gefertigte "Verbnindungsstange" verfügt über die nötigen Bohrungen um den die verschiedenen Front und Backwings zu montieren. Eine Systeme sind dabei so gefertig, das die Flügel in verschienen Größen montiert und dem Einsatzbereich angepasst werden kann.
    • Frontwing: Der Frontwing stellt das Herzstück des Foils dar. Er sorgt wegen der speziellen Profilierung für den gewünschten Auftrieb bzw. Lift. Je größer hierbei die Fläche des Wings ist, destso früher beginnt das Foil zu "fliegen". Demzufolge besteht eine Abhägigkeit zwischen dem Einsatzbereich, dem Ridergeicht und der gewünschten Geschwindigkeit, mit der der Nutzer foilen möchte.
    • Backwing: Mit Hilfe des Backwings wird das gesamte Foil während der Fahrt stabilisiert. Einige Backwings lassen sich im Trimm anpassen um ggf. mehr oder weniger Lift zu erzeugen. Je nach Foilbereich ändern sich auch die Wings in Verbindung mit den spezifischen Frontwings.

    Pflege und Wartung des Foils


    Jedes Foil sollte nach der Benutzung mit klarem Wasser gespühlt werden . Gerade Alufoils neigen dazu durch Salzwasser an den Verbindungen zu koorridieren. Neben dem Salzwasser spielt auch oftmals die Verbindung von Aluminium und Edelstahlschrauben eine Rolle. Um eine dauerhafte Verbindung der Bauteile zu verhindern ist es ratsam die Verbindungen ordentlich zu fetten und den Foil wenn möglich immer zu demontieren.

    Sollte einmal ein Teil des Foils kaputt gehen, gibt es bei den Namenhaften Herstellen meist eine gute Auswahl an Ersatzteilen. Frontwing, Masten, Backwings, Bases oder Schrauben können einzeln nachgekauft werden.

    Schutzausrüstung und Sicherheithinweise beim Foilen

    Eine sehr wichtige Grundlage bei Foilen ist die Achtsamkeit in Hinsicht auf den eigenen Körper und vor allem auf andere Wassersportler. Zum Selbstschutz empfehlen wir folgende Schutzausrüstung:

    • Helm: Schützt deinen Kopf vor dem harten und sehr gefährlichen Foil sowie dem Board
    • Prallschutzweste: Eine Prallschutzweste hat viele Vorteile, sie Schützt dich vor Schlägen gegen das Foil, bietet etwas mehr Auftrieb und zugleich Wärme.
    • Leash: In einigen Fällen ist eine Boardleash sehr sinnvoll, sie verhindert das abtreiben deines Foilboards und schützt somit andere Wassersportler vor deinen Sportgerät. Beim Kitesurfen raten wir aus Sicherheitsgründen jedoch davon ab.

    In punkto Spotwahl und Lineup sollte man sich mit einem Foil immer "hinten anstellen". Denke immer daran, das dein Foil sowohl mit dir als auch ohne dich unkontrolliert durch das Lineup gespühlt werden kann. Im vergleich zu einem normalen Kiteboard oder Surfboard ist ein Foil wesentlich gefährlichen und das Verletzungspotetial deutlich höher. Foile nie durch volle Lineups und vermeide zum Schutz deines Foils zu flaches Wasser!

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