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Wellenreitboards für Einsteiger - die HW-Shapes-Kaufberatung

04.01.2018 10:35 | HW-Shapes

HW-Shapes Surfboard Guide & Erfahrungsbericht

 

Du willst mit dem Surfen anfangen oder standest bereits schon auf den Brettern, die für uns die Welt bedeuten? Dann wirst du dich früher oder später mit der Frage nach der Auswahl deines ersten eigenen Boards beschäftigen müssen. Der Markt erschlägt die potentielle Käuferin oder den potentiellen Käufer schier mit Angeboten und oft sieht man... Naja, das Meer vor lauter Brettern nicht. Günstige Boards unter 100€ aus asiatischer Produktion gibt es ebenso wie High-End-Produkte jenseits der 1000€-Marke. Weil wir unseren Sport lieben und unser Wissen gern teilen, sollen euch die folgenden Zeilen eine kleine Beratung geben, die den Spagat zwischen hochwertiger Verarbeitung und bezahlbarem Preis so easy schafft wie Chef HarWey den Cutback auf einer portugiesischen Welle. Neben den technischen Gegebenheiten wie Größe, Shape oder Finnensetup gehört vor dem Boardkauf das eigene Können, die Ambitionen und die Gegebenheiten am heimischen Spot ehrlich eingeschätzt. An dieser Stelle unterscheiden wir zwischen drei verschiedenen Typen von Surfanfängern bzw. Skillstufen: Beginnern, Aufsteigern und Fortgeschrittenen.

 

Surfboard für Beginner & Einsteiger

Sportler-Profil: Du hast gerade deine erste Surfstunde hinter dir und das Surfvirus hat dich voll erwischt? Du verfügst nur bedingt über Vorerfahrungen mit anderen Boardsportarten, bist aber heiß drauf, dich durchzubeißen? Das kennen wir und erinnern uns mit einem sentimentalen Lächeln an unsere ersten Surfversuche zurück. Ungezählte Waschgänge, wackelige Takeoffs und Sand im Neoprenanzug. Du surfst meist hüfthohe Wellen und genießt das Gefühl, durch das Weißwasser zu rutschen, auch wenn das noch nicht immer klappt? Dann zähle dich zu dieser Kategorie von Surfern.

Das ideale Board für dich bietet genug Auftrieb und hat genug Volumen, um bei deinen ersten Takeoff-Versuchen ruhig im Wasser zu liegen. Denn wer möchte sich seine erste Welle versauen, weil das Board zu sehr wackelt? Eben. Von der Boardgröße empfielt sich ein Brett zwischen 8 und 9 Fuß, wobei schwerere Surfer eher zur größeren Variante greifen sollten. Außerdem sollte in dieser Phase deiner Surferlaufbahn die Robustheit deines Boards im Vordergrund stehen. Auch das schönste Longboard mit hochglänzendem Finish wird dir keine Freude machen, wenn es nach dem ersten Kontakt mit der Sandbank bereits repariert werden muss (Für den Fall der Fälle: auch das erledigen wir schnell und günstig! ;) ). Ein Softboard ist dabei eine gute Wahl und schont auch deinen Körper bei spektakulären Abgängen oder wenn du das Board bei einem Waschgang mal abkriegst. Zu guter letzt empfiehlt sich vom Shape, also der Form des Boards ein flacher Rocker, also wenig "Biegung" in der Seitenansicht, sowie viel Volumen im mittleren und vorderen Teil des Brettes für maximale Wellenausbeute, auch wenn die Arme noch nicht so viel Power zum Paddeln haben.

 

 

Unsere Empfehlungen wären in diesem Fall das BUGZ Softboard bzw. das Torq Softboard, welche es in verschiedenen Größen gibt und sehr solide verarbeitet sind. Die Torq-Boards verfügen über das hochwertigere Finnensystem und bieten bei den größeren Modellen auch die Möglichkeit, zwischen Single-Fin oder 2+1-Setup zu wechseln. Dies macht sich dafür auch im etwas höheren Preis bemerkbar. Trotzdem gibt es für beide Modelle die HW-Shapes-Empfehlung für Surfanfänger.

 

Surfboards für Aufsteiger

Surfer-Profil: Deine ersten Surfstunden liegen hinter dir und du hast bereits die ein oder andere Stunde im Wasser verbracht. Was das Paddeln angeht, bist du schon etwas ausdauernder und auch der Takeoff klappt bei dir im Weißwasser so gut, dass du auch schon deine ersten grünen, also ungebrochenen Wellen gesurft bist. Hier fängt der Spaß erst richtig an! Der nächste Schritt deiner Surflaufbahn ist also der erste richtige Ritt auf der Welle, anstatt einfach nur das Face der Welle hinunter zu rutschen.

Das richtige Board dafür muss noch immer genug Volumen haben, damit du leicht in die Wellen kommst, aber gleichzeitig agil genug für die ersten Turns sein. Dafür lohnt sich der Umstieg von einem Softboard auf das erste richtige Surfboard. Was die Länge angeht, kann man dabei auch schon zu einem etwas kürzeren Board greifen. Ein bewährter Shape ist dabei das Minimalibu. Diese Surfboards haben eine etwas rundliche Form und meist ein Thruster-Finnensetup, also drei kleinere Finnen. Je nach Könnensstufe kann damei das Board zwischen 7 und 8 Fuß lang sein. Das ist größenmäßig ein guter Kompromiss zwischen Stabilität und Agilität.

 

Die HW-Shapes-Boardempfehlung für Surfaufsteiger wäre ein Minimalibu wie beispielsweise das Torq 7.6er Malibu. Das Board ist dank der Shieldskin-Technologie und der Fertigung aus Epoxy sehr robust und daher langlebig. Ein flacher Rocker und viel Volumen in der Nase machen das Board zu einem vielseitigen Begleiter auf kommenden Surftrips, mit dem du sehr lange Freude haben wirst.

 

Surfboards für Fortgeschrittene

Als Fortgeschrittener hast du schon eine Menge Zeit im Wasser verbracht, der Takeoff und Turns auf der Welle sitzen und du scheust dich auch nicht, mal in größeren Wellen rauszugehen und suchst nach einer neuen Herausforderung oder einer Ergänzung deiner Boardsammlung. Du bist fit und kannst auch mal längere Zeit paddeln, ohne gleich Gummiarme zu kriegen? Dann gehörst du schon zu den Fortgeschrittenen.

Das ideale Board für dich lässt sich nicht mehr so einfach beschreiben wie bei den beiden vorherigen Könnensstufen, da es ab hier auch ein bisschen auf deine persönlichen Vorlieben und Ziele ankommt. Du stehst auf kleine Wellen und ästhetisches cruisen und darauf, den "sweet spot" der Welle zu finden? Dann wäre ein Longboard eine Option für dich. Du hast keine Angst auch an großen Tagen rauszupaddeln und stehst auf radikales Powersurfen? Dann solltest du dich eventuell in Richtung Shortboard orientieren. Die folgenden drei Boards kannst du daher als Orientierung verstehen. Je nach Bedarf helfen dir natürlich auch gern, das optimale Board zu finden.

 

 

Das Venon Longsoul ist ein gutes Allround-Longboard, das sich auf der Welle leicht drehen lässt, aber dank des Konkavs unter der Nose auch klassische Longboardmoves wie den Hang Five oder sogar den Ten möglich macht. Das Board kann außerdem als Single Fin oder für mehr Grip in der Welle als 2+1-Finnensetup gesurft werden. Und mit dem dicken Glassjob sieht das Board auch einfach verdammt schick aus ;)...

 

Zwei Nummern kleiner, aber ein echtes Allroundwunder ist das Lightcorp Micro Log. Mit ordentlich Volumen unter der Nase kriegt man sehr einfach Wellen. Trotz der Kürze von weniger als 7 Fuß sind Boardwalks und Longboardmoves möglich. Auch in größeren, kraftvollen Wellen macht das Micro Log eine gute Figur. Für die Extraportion Vielseitigkeit ermöglicht das Board verschiedene Finnensetups.

 

Für dein Einstieg in die Welt der Shortboards ist das Lost Puddle Jumper eine gute Wahl. Dank der Libtech-Produktionsweise ist das Board wahnsinnig robust und dank des volüminösen Shapes eine echte Wunderwaffe für kleine Wellen.

Woher wir das alles wissen? Wir berichten hauptsächlich aus Erfahrung. Sowohl durch die Kurse mit unseren Schüern und vor allem durch unsere eigenen Surfexperience. Als Surfshop Dudes sind wir selbstverständlich so oft es geht im wasser. Auf Ostsee, Nordsee, Altlatic und sonst wo. Wir leiben es euch gut zu beraten und euren Erfolg zu teilen.

 

Wir hoffen, dass wir euch bei der Auswahl eures ersten Boards helfen konnten. Falls ihr Fragen habt oder anderweitig Hilfe braucht, dann zögert nicht, uns in unserem Laden in Warnemünde zu besuchen oder uns unter der 0381-2554710 anzurufen oder uns unter info (ät) hw-shapes.de eine Mail zu schreiben.

 

Euer Team HW-Shapes

 

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