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Der Longboard-Vergleich - das richtige Longboard für Anfänger & Fortgeschrittene

22.12.2015 17:36 | Longboard News

Longboardguide - Das richtige Board, das richtige Setup die optimale Kaufberatung

 

Wir stellen uns schon seit langen die Frage was euch da draußen dazu bewegt das Longboard zu kaufen von dem ihr denkt, das es das Richtige für euch ist. Zum einen haben einige von euch wahrscheinlich schon Erfahrung durch jahrelanges Longboarden und gleichzeitiges Wachsen mit der Szene (so wie wir es gemacht haben). Zum anderen könntet ihr einen lokalen Longboardshop mit eben dieser Erfahrung und dem Produkt Know How vor der Tür haben und täglich den Shop durchstöbern und über die Produkte philosophieren. Eine dritte und ebenfalls sehr gute Variante ist, dass ihr euch ausgiebig in der Fachliteratur wie dem 40Inch Magazin oder bei begeisterten Longboardfreunden informiert habt. Habt ihr eure Kaufentscheidung zum Longboard nach einer dieser Kriterien getroffen, dann könnt ihr jetzt einfach mal unseren Shop durchstöbern und euch den Rest des Artikels sparen. Dieser geht nämlich darum, wie ein Anfänger oder auch Fortgeschrittener Longboarder zum richtigen Board kommt ohne dabei auf dubiose Vergleichseiten reinzufallen.

 

Welcher Longboardtyp bin ich? Was für ein Longboard ist für mich und meine vorlieben geeignet?

Solltest du jetzt noch an diesem Artikel kleben, dann bist du wahrscheinlich ein Longboardeinsteiger oder sogar ein etwas erfahrener Longboarder, der mit seinem Board nicht zufrieden ist. Woran das liegt können wir dir wahrscheinlich sagen. Du hast dein Board entweder blind geschenkt bekommen oder hast dich durch eine der vielen Vergleichsseiten, die komischer Weise bei Google ganz oben stehen, verleiten lassen und einen der anscheinend (das hört sich wirklich nur so an) unschlagbaren Testsieger gekauft. Komischerweise nicht bei einem Onlineshop eines Longboardfachgeschäftes sonder bei einer eher ungewöhnlichen Verkaufsplattform für Longboards welche als Trittbrettfahrer ( Wortwitz 1 ;) ) in den Markt gerollt sind.

Na ja, kann ja mal passieren. Falls du zu den glücklichen Menschen gehörst, die diesen Artikel über die Auswahl des richtigen Longboards vor dieser zuvor beschriebenen Kaufentscheidung gefunden hat, dann wird es jetzt noch spannender und wir versuchen dir dabei zu helfen ein Board zu finden, welches perfekt zu dir passt. Sei es ein Anfänger Longboard oder ein Profi Longboard (wenn man das so nennen darf).

 

Grundlegende Fragen

  • Was für ein Longboarder bin ich? - Anfänger oder Fortgeschrittener
  • Wie groß/schwer/(alt) bin ich? 
  • Was möchte ich mit dem Longboard machen? - Cruisen, Freestylen, Freeriden, Dancen, Downhill oder sogar reisen
  • Was sagt mein Budget? - Kann ich mir das Deluxe Board überhaupt leisten
  • Wie ist mein Geschmack bezüglich des Longboard Designs? - Schlicht oder Wild
  • Wie stehe ich Herstellungsverfahren oder Herkunftsland gegenüber? 

Hat man sich diese Fragen erstmal gestellt, kann man Anhand der Antworten schonmal eine starke Einschränkung aus der Masse an vorhandenen Longboards machen. Im Grunde gehen wir vor Ort in unserem lokalen Longboardshop auch so vor. Es geht nämlich nicht nur darum ob man Anfänger ist oder nicht. Wie ihr gerade merkt spielt viel mehr eine Rolle ( Wortwitz 2 :) ). Wir werden die Fragen nicht chronologisch abarbeiten, aber jede beantworten :).

BUDGET & ERFAHRUNG

Was wir in den letzten Jahren feststellen mussten, ist, das sich die Bezeichnung Anfängerboard doch meist stark mit dem Preis des Longboards einhergeht. Wir denken, das dies absoluter Quatsch ist. Sicher fahren Fahranfänger auch nicht gleich Porsche, doch fährt sich ein solider mittklasse Wagen besser und einfacher als ein billiger 2-Takter mit 1:50 Gemisch aus Opas zeiten. Was wir damit vorab sagen wollen ist, das ein billiges Board mit den worten "erstmal sehen ob es was für mich ist" genau dazu führt, das Lonboarding wirklich nichts für dich ist. Die schlechten Fahreigenschaften durch madige Anbauteile führen dann nämlich genau dazu, das man das Longboard in die Ecke feuert und eventuell sogar ein ewiger Anfänger bzw. "Nicht-Longboarder" bleibt bzw. wird.

Dementsprechend solltet ihr euch natürlich ein Budget setzten, jedoch euch nicht über jeden gesparten Euro bei der Boardwahl freuen. Die Preisspanne für solide Boards geht zurzeit bei ca. 130€ los und geht dann natürlich bis ins unendliche. Wir empfehlen ein Budget ab 130€. Dann bekommt man schon was gutes. Für den fortgeschrittenen Rider muss man natürlich schauen ob ein neues Komplettboard her muss oder ob eventuell ein Deck reicht?!? Das Budget liegt bei fortgeschrittenen Fahrern zwischen 180 und 350€.

RIDERTYP & EINSATZBEREICH

Nach dem Budget spielt der Einsatzbereich deines Boards zusammen mit deiner körperlichen Konstitution natürlich eine massive Rolle. Du solltest vorab entscheiden bzw. eine Tendenz dazu haben, was du mit deinem Longboard so machen willst. Als Anfänger steht bei der Wahl zum Longboard meist das Cruisen und zum Teil Freestylen im Vordergrund, bei den Frauen auch relativ häufig das Dancen. Davon ausgehend steht eigentlich schon fest was für ein Boardtyp du dann nehmen solltest. 

Für die Cruiser unter euch eignen sich definitiv die klassischen Pintail Longboards mit Top-Mount Achsmontage. Das heißt, das die Achse unter das Deck geschraubt wird und somit ein schön smoothes Fahrbefühl bietet. Diese Boards sind richtungsgebunden und nur bedingt für Tricks und Freestyle geeignet. 

Sollte euer Ziel die sagenhaft lange Palette an Longboardtricks sein und dein Ziel das Longboard Freestyle sein, dann solltest du dir auch ein Freeride Deck kaufen. Diese sind meist Drop-Though, bidirektional und wesentlich ausdefinierter als die klassischen Pinner. Bei der Drop-Though Achsmontage wird die Achse durch das Board gesteckt und von oben verschraubt. Dadurch liegt es tiefer auf der Straße und ist wesentlich stabiler bei höheren Geschwindigkeiten. Nose und Tail sind meist mit kleinen Kicks ausgestattet und somit perfekt für Tricks. Dieser Shape eignet sich auch für die Cruiser Typen unter euch.

Die Dancer unter euch sollten bei der Boardwahl natürlich auf die länge des Boards achten um genügend Platz zu haben. Ebenfalls der Flex des Boards spielt für das perfekte Fahrgefühl eine große Rolle.

Eine weitere Klasse von Ridertypen stehen darauf den Berg mit mehr als 50km/h runterzubrettern. In diesem Fall spricht man von Downhill und hierbei spielt das korrekte Setup und das richtige Deck wohl die größte Rolle. Das Brett sollte unbedingt dafür ausgelegt sein, indem es besonders Fest und ausdefiniert ist. Die Anbauteile wie Achsen, Rollen und eventuell Footstopper sowie Griptape müssen allein aus Sicherheitsgründen perfekt auf die Gegebenheiten angepasst sein. Dafür ist Beradtung sehr sehr wichtig!

Fahrer: Gewicht, Größe & Alter

Im Grunde kann eigentlich jeder Longboarder jedes Board fahren, ob das jedoch optimal ist sei dahingestellt. Anlehnend aus der Erfahrund die wir in den letzten Jahren auf der Straße und im Shop gesammelt haben, baut unsere Beratung wie folgt auf.

Als ersten richtet es sich natürlich nach dem Boarder und seine Größe sowie sein Gewicht, das natürlich auch durch Alter bestimmt wird. Kinder können zum Beispiel mit nahezu jedem Board fahren, doch die Frage ist, können sie es auch tragen, können sie mit dem geringen Gewicht genauso gut lenken wie Erwachsene? In der Regel geht das nicht und das Board muss speziell für Kinder entwickelt oder wenigstens von den Achsen her angepasst sein.

Besonders schwere Rider müssen hingegen darauf Achten das das Deck und die Achsen nicht zu weich sind. Bei sehr großen Personen mit großen Füßen spielt die Boardgröße ebenfalls eine Rolle. Eine Schuhgröße 52 gehört einfach nicht auf einen Mini Cruiser ;).

Zusammenfassend lässt sich sagen, das die Boardwahl stark von den genannten Faktoren abhängt und nicht jedes Board für jeden Gewichtstyp optimal ist. 

Kompnenten und Anbauteile für Longboards

Was wir mittlerweile schon öfters gesehen haben sind hochwertige boards mit mangelhaften Anbauteilen. Stellt euch vor ihr kauft euch ein neues Auto und die Reifen sind schlecht oder Kaputt. Ja, es wird sich schlecht fahren obwohl es vielleicht ein High Class Auto ist. Ähnlich ist es bei den Longboards. Einige Dealer bieten hochwertige Decks wie z.B. das Loaded Tan Tien an und kombinieren es mit schlechten Wheels und Achsen. Das führt natürlich dazu, das sich das eigentliche gute Board nicht so fährt wie es sich fahren sollte. Grundlegend ist es also wichtig das Deck mit dem richtigen "Fahrwerk" auszustatten. Dieses besteht aus den Trucks (Achsen), den Wheels (Rollen) und den Bearings (Kugellagern). Alle zusammen sind maßgeblich für die Fahreigenschaften und müssen den verschiedenen Einsatzgebieten nach angepasst werden. Ein Downhillboard braucht i.d.R. härtere und stabilere Achsen als ein Freerider oder Cruiser. Kinder brauchen weichere Bushings als Erwachsene. Gerade hier ist fachkundige Beratung sehr sehr wichtig.

Herstellungsverfahren, Herkunftsland und Design 

Woher kommt mein Longboard eigentlich? Diese Frage sollte man sich manchmal öfter stellen. Wird es in präziser Handarbeit und guten Arbeitsbedingungen aus nachhaltigen Rohstoffen gebaut oder kommt es doch aus Fernost und wir aus schlechtesten Materialien und von unqualifiziertem Personal hergestellt?

Diese Frage stellen wir uns schon beim Einkauf der Ware und versuchen offensichtlich nicht zu vertretende Produkte direkt auszufiltern. Leider ist dies ohne Erfahrung nicht immer so einfach und im Internet gibt es die wohl breiteste Auswahl an wahren Schrottbrettern die aus billigsten Hölzern und wirklich unvertretbaren Materialien hergestellt werden. Forschungsarbeit gibt es bei vielen No-Name-Firmen nicht. Shapes anderer Hersteller werden kopiert, Achsen nachgebaut und rollen sowie Bushings in völlig falschen Gummimischungen an die Bretter gesschraubt. Dies wirkt sich zu 100% auf die Fahreigenschaften und die Sicherheit aus. Zerbrochenen Bretter und Achsen sowie ungenormte Bauteile  an den Boards machen einfach keinen Spaß.

In Punkto Design muss eigentlich jeder selbst wissen was er möchte. Wir können da nur bei der Zusammenstellung der Komponenten sowie der Abstimmung der  Achsen & Rollen hinsichtlich der Farben behilflich sein und dir ein individuelles Board zusammenstellen.

HW-Shapes Boardempfehlung für Anfänger & Profis 

Zu guter letzt haben wir euch nochmal eine Zusammenstellung von Boards aus verschiedenen Preisklassen für die verschiedenen Ridertypen zusammengestellt. Wir empfehlen euch jedoch stets euch nochmal direkt im Shop oder per Telefon/Mail beraten zu lassen um euch das beste Board anbieten zu können.

 

Anfänger-/ Einsteigerlongboards bis 170€

Unsere Empfehlung beruht auf der Kombination von guten Anbauteilen und einem gut verarbeiteten Deck Made in Europe.

Für Cruiser: Long Island Spot Longboard

Ein klassischer Pinner mit einer super Verarbeitung und ausgestattet mit schönen Bear Grizzly 180mm Trucks (Markenachsen).

Für Freestyler: Long Island World Komplett Longboard

Ebenfalls aus dem Hause Long Island und made in Europe kommt das World auch mit soliden Bear Grizzly Trucks sowie vorgeschliffenen Wheels. Das Deck ist super stabil und aus USA Hard Rock Maple. Dank der Kicks sind Longboartricks wesentlich einfacher und die Concave sorgt für perfekten Halt bei Slides.

Für die City: HW-Shapes Mini Cruiser Longboard

Unser eigenen Mini Cruiser, gefertigt in der eigenen Werkstatt in Warnemünde. Die Board sind Faserverstärkt und von uns bis ins kleinste Detail ausdefiniert.

 

 

Boards für Fortgeschrittene bis 300€ & mehr

Für Cruiser: Fibretec Cruiser Longboard

Für Freestyler: Loaded Tan Tien , Fibretec Freeride DT 1030, Elixier Medusa

 

Für Longboard Dancer: Fibretec Dancer, Loaded Bhangra Dancer, Moonshine Hoedown Dancer

Für Downhill Longboarder: Never Summer Deviant, Rayne Demonseed Gosha

 

 

Zusammenfassung

Wir hoffen dieser kleine Guide konnte euch etwas mehr Überblick verschaffen. Natürlich sind wr uns bewusst, das dies keine Kaufberatung ersetzten kann. Das beste Ergebnis erzielt ihr, wenn ihr im Longboardshop eures Vertrauens (hoffentlich wir) anruft oder dort direkt vorbei schaut. Unter der Nummer 0381 2554710 erreicht ihr auf jeden Fall einen sehr kompetenten Longboardshop, der euch dessen Personal euch gerne zum Traumboard berät und euch anschließend ein individuelles Board zusammenschraubt ;).

 

Eurer Team HW-Shapes

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